ABSTRACT
AUSGANGSLAGE
DAS PROJEKT
PROJEKTTEILE
PROJEKTDATEN

Das Projekt:

Das Projekt „healthregio - Regional Network for the Improvement of Healthcare Services“ wird im Rahmen der „Außengrenzprogramme“ INTERREG III A der Europäischen Union durchgeführt. Ziel dieser Programme ist die Intensivierung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit benachbarter Regionen, um mit gemeinsamen Entwicklungsstrategien das Entstehen neuer wirtschaftlicher und sozialer „Pole“ zu fördern.

Gegenstand von „healthregio“ ist die Erarbeitung nachhaltiger Konzepte für Politik und Wirtschaft zur Stärkung des Gesundheitsdienstleistungssektors und zur gezielten Zusammenarbeit der Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in der Grenzregion
A-H-SK-CZ.
Durch Vernetzung aller relevanten Akteure und Entscheidungsträger aus dem Gesundheitsbereich versucht „healthregio“ den Gesundheitssektor in der Grenzregion A-H-SK-CZ neu zu positionieren. Ziel ist eine langfristig positive Entwicklung auf regionaler Ebene. Durch gezieltes Networking der Stakeholder in der Region können alle Kräfte gebündelt, vorhandene Ressourcen genutzt, Potenziale aktiviert und gesundheits- und wirtschaftspolitische Faktoren berücksichtigt werden. Unterschiedliche Entwicklungen in der Region werden als Chance begriffen, als Ausgangspunkt um voneinander zu lernen und miteinander neue Entwicklungen möglich zu machen. Damit findet erstmals ein Wissensaustausch und Know-how-Transfer auf breiter Basis statt, der alle Projektphasen von „healthregio“, von der Konzeption bis hin zur gemeinsamen Umsetzung von Maßnahmen mitbestimmt.

Im Rahmen von „healthregio“ wird erstmals der Versuch unternommen, den beträchtlichen Wirtschaftsfaktor Gesundheit und die Versorgungskapazität und –qualität in der Grenzregion A-H-SK-CZ einer Evaluation zu unterziehen. Gemeinsame Konzepte und Maßnahmen zur optimalen Gesundheitsversorgung (wie bilaterale Abkommen, Ermittlung von Optimierungs- und Einsparungspotenzialen) dienen der Verbesserung des Versorgungsangebots. Bündelung und optimale Nutzung vorhandener Ressourcen und Entwicklungspotenziale (z.B. Erfahrungsaustausch, Know-how-Transfer, Gemeinsame Nutzung von Infrastruktur, Strukturverbesserungen) und die Optimierung des Dienstleistungsangebots (Schaffung von Synergien, Qualitätssicherung, etc.) ermöglichen eine langfristig positive Entwicklung und Zusammenarbeit des Gesundheitsdienstleistungssektors.
Dies hat die Stärkung des Gesundheitsdienstleistungs-sektors auf regionaler Ebene (Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, Sicherung der Versorgungsleistung) und im globalen Wettbewerb (Etablierung als attraktive Tourismusregion, Anreiz für Investoren) zur Folge.

Projekt-Umsetzung

Ausgangsbasis für die Erarbeitung konkreter Vorschläge/Empfehlungen zur nachhaltigen Entwicklung des Gesundheitsdienstleistungssektors in der Grenzregion ist eine umfassende Markterhebung und –analyse zu Art und Qualität der angebotenen Dienstleistungen sowie zu vorhandenen Stärken und Potenzialen, die als Studie veröffentlicht wird. Erfasst werden alle mit der EU-Osterweiterung einhergehenden legislativen und strukturellen Veränderungen sowie vorhandene Stärken und Potenziale, um die effiziente Nutzung des in der Region vorhandenen Know-how und der Ressourcen zu gewährleisten und Chancen für die Regionalentwicklung zu identifizieren und zu bewerten.

Die Studie dient als Grundlage für die Ausarbeitung von Strukturverbesserungsvorschlägen für die Region, die in Form eines Report zur Verfügung gestellt werden.
Dieser Report gibt Empfehlungen zur langfristigen Steuerung der wirtschafts- und gesundheitspolitischen Entwicklung der Grenzregion: der Report wird in Form einer CD-ROM allen Akteuren und Entscheidungsträgern in der Region zur Kenntnis gebracht und bildet die Basis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen.

Zur Realisierung des Projektes „healthregio“ wird ein Netzwerk aller relevanten Akteure und Entscheidungs-träger aufgebaut, u.a. werden Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen, in der Mehrzahl Klein- und Mittelbetriebe, im Rahmen des Projektes vernetzt. Dieses Netzwerk ist in die Konzeption des Projektes und die gezielte Umsetzung von Maßnahmen von Beginn an eingebunden: eine Steuerungsgruppe, die sich aus Vertretern der verschiedenen nationalen Institutionen und Interessensvertretungen (u.a. BM für Gesundheit und Frauen, Wiener GKK, EALIZ), der Privatwirtschaft und Repräsentanten der Nachbarländer (H-SK-CZ) zusammensetzt, bestimmt die inhaltlichen Prioritäten des Projektes mit. Verschiedenste weitere Organisationen aus Österreich und den Nachbarländern wirken in Form der Teilnahme an einem beratenden Gremium an Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenschwerpunkten mit.
Koordiniert wird die überregionale Zusammenarbeit durch Focal-Points in A-H-SK-CZ, die im Zuge des Projekts in den Grenzregionen eingerichtet werden und deren Hauptaufgabe erste Schritte zur konkreten Umsetzung der Empfehlungen des Reports beinhaltet.

Eine Online-Plattform (in D, H, SK, CZ, GB) dient von Projektbeginn an als Kommunikationsdrehscheibe, auf welcher sich alle beteiligten Organisationen sowie andere Interessenten laufend über den aktuellen Projektstand informieren können. Diese Plattform leistet einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Networking sowie zur Transparenz der Angebote.

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